Der Begriff Extremalpinismus ist untrennbar mit seinem Namen verbunden: Hans Kammerlander. Der gebürtige Ahornacher stand auf zwölf Achttausendern, bewältigte als erster Mensch eine Variante der Seven Second Summits und schrieb Alpingeschichte, als er mit Skiern vom Everest und vom Nanga Parbat abfuhr.
Doch sein Leben in den Bergen ist mehr als eine Geschichte von Rekorden. Es ist geprägt von Grenzerfahrungen, Triumphen, aber auch von tragischen Ereignissen. Immer wieder musste er sich mit Fragen auseinandersetzen, die tief gehen: Wie geht man mit Angst um? Wie mit Fehlern, mit Verantwortung und mit dem Verlust von Weggefährten?
Im Dezember wird Hans Kammerlander 70 Jahre alt. Bei Berg_insieme nimmt er die Besucherinnen und Besucher in einem kurzen Vortrag mit zu den prägenden Stationen seines Lebens an den Bergen dieser Welt – vom ersten Gipfel am heimischen Moosstock über die Dolomiten bis in den Himalaya.
Im anschließenden Gespräch mit Verena Duregger gibt Kammerlander Einblicke: Er spricht über Angst und Risiko, über Fehler und Verluste – und über die Frage, warum er immer lieber oben am Berg war als unten im Tal.
Die freiwilligen Spenden der Veranstaltung kommen der Nepalhilfe von Hans Kammerlander zugute.
Info: Ein Event im Rahmen von "Berg_insieme", einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe von AVS, CAI & UFO. // Reservierungen:
info@ufobruneck.it / 0474-555770